Auszug aus:

Wie man Stress abbaut und in der Kälte nicht schwermütig wird? Mit Fischiküre, Floating,

Weißem Tantra Yoga oder Wambo Mambo. Achim-Achilles.de stellt die besten Entspannungstechniken vor.

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Fischtherapie: Knabbern ist gut für die Haut

Winter nervt. Vorbei ist die Weihnachtszeit mit bunten Lichterketten und Marzipankartoffeln. Jetzt im Januar ist's draußen nur eklig. Wann kommt endlich der Frühling? Dauert gefühlt noch ewig. Was gegen Winterdepression hilft? Entspannen und sich was gönnen. Hier unsere besten Tipps:

Fischiküre

 

Was ist das? Pediküre mit Fischen. Füße rein ins warme Wasser, um den Rest kümmern sich Kangalfische. Die fleißigen Helfer knabbern alle abgestorbenen Hautschuppen ab - das kitzelt, soll die Haut aber angenehm weich machen. Die ungefähr fünf Zentimeter großen Fische stammen aus der Kangal-Region in der Osttürkei. Dort leben sie in über 30 Grad heißen Quellen. Weil Nährstoffe in diesen Gewässern rar sind, ernähren sie sich von den menschlichen Hautschuppen, die Badegäste dort zurücklassen - für die Fische eine wertvolle Proteinquelle.

Was bringt das? Unsere Füße müssen einiges aushalten. Sie tragen uns im Durchschnitt 10.000 Schritte am Tag. Zudem gehören die Füße zu den empfindlichsten Körperteilen. In ihnen fließen Nervenbahnen, die selbst feinste Berührungen wahrnehmen und ans Gehirn übertragen. Grund genug, auch mal seinen Füßen Entspannung zu gönnen und diese zu pflegen. Und die Methode wird auch in der Medizin angewandt. Bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte werden die Minifische am ganzen Körper eingesetzt.

Wo gibt's das? In vielen deutschen Städten gibt es Fish-Spa-Einrichtungen, die auf die Fischbehandlung spezialisiert sind.

Preis: 30 Minuten kosten etwa 37 Euro.